Die Wette Pascals PDF Print E-mail
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Blaise Pascal (1623 – 1662) war ein genialer französischer Mathematiker, Physiker, Literat und Philosoph. Heute kennt man ihn vor allem wegen seiner Gedanken zu Grundfragen des Christseins, die sogenannten Pensées. Als Mathematiker erarbeitete er, von den Problemstellungen des Glücksspiels ausgehend, die ersten Grundsätze der Wahrscheinlichkeitslehre. Auf diesem Gebiet hat er bahnbrechende Erkenntnisse erzielt. Diese hat er auch auf die Frage nach der Existenz Gottes angewandt. Die Fragestellung ist als „die Wette Pascals“ bekannt geworden. Pascal geht dabei davon aus, dass es, streng wissenschaftlich gesehen, nicht möglich ist, die Existenz Gottes zu beweisen. Er folgert weiter, dass dies uns jedoch nicht vor einer möglichen Verantwortung Gott gegenüber befreit.

Angenommen, es sei sicher, dass es Gott gibt oder ihn nicht gibt, und dass es keinen Mittelweg gibt. Für welche Seite werden wir uns entscheiden? ... Lassen Sie uns ein Spiel spielen, bei dem es zu einer Entscheidung für "Kopf oder Zahl" kommt. Mit Vernunft können wir weder das Eine noch das Andere versichern; mit Vernunft können wir weder das Eine noch das Andere ausschließen. ... Die Wahrheit kann nicht durch eine Wette entschieden werden, aber es muss gewettet werden. Es gibt keine Freiwilligkeit, Sie müssen sich darauf einlassen. Wenn Sie nicht wetten, dass es Gott gibt, müssen Sie wetten, dass es ihn nicht gibt. Wofür entscheiden Sie sich? Wägen wir den Verlust dafür ab, dass Sie sich entschieden haben, dass es Gott gibt: Wenn Sie gewinnen, gewinnen Sie alles; wenn Sie verlieren, verlieren Sie nichts. Setzen Sie also ohne zu zögern darauf, dass es ihn gibt. (Aus Pensées Nr. 233)


Es gibt also zwei mögliche Entscheidungen, die beide bestimmte Folgen nach sich ziehen. Den Sachverhalt kann man mit einer Tabelle veranschaulichen:

  

Können wir wissen, ob die Bibel das Wort Gottes ist?

Die Bibel behauptet von sich, Gottes Wort zu sein1. Gibt es jedoch eine Möglichkeit, dieses zu prüfen?  Im Alten Testament wird berichtet, wie Gott durch den Propheten Jesaja bezeugte2, dass er die Zukunft vorhersagt, so dass die Menschen daran erkennen  können,  dass er allein Gott  ist. In der Tat beinhaltet die Bibel sehr viele Weissagungen und Vorhersagen. Viele dieser Weissagungen betreffen das Kommen des Messias bzw. des Christus. So wurde zum Beispiel vorhergesagt, wo er geboren werden sollte3, aus welcher Familie er stammen würde4, wann er kommen würde5, wie er sterben sollte6, dass er auferstehen würde7, und vieles mehr. Beim Lesen dieser Texte staunt man über  ihre Detailgenauigkeit.

Einer, der diese Weissagungen auf die Wahrscheinlichkeit ihrer Erfüllung geprüft hat, ist der Mathematiker Peter W. Stoner8. Im ersten Schritt prüfte er acht Weissagungen auf die Wahrscheinlichkeit, dass ein beliebiger Mensch sie erfüllen könnte und kam auf die Zahl von 1:1017.  Diese Zahl entspricht einer Person aus einer Weltbevölkerung, die 15 Millionen Mal so groß ist wie heute.  Dann hat er die Prüfung auf 48 Weissagungen ausgedehnt und hat eine Wahrscheinlichkeit von 1:10157 errechnet. Dies soll in etwa der Zahl der Elektronen im gesamten Universum entsprechen. Insgesamt gibt es im Alten Testament aber mehr als 300 Weissagungen über den Messias. Und sie wurden alle von Jesus erfüllt.

Es lohnt sich unvoreingenommen zu prüfen, ob die Bibel wirklich Gottes Wort ist.

Unsere Erfahrung

Der Glaube an Jesus führt uns in eine Beziehung zu ihm. Für uns, die wir bereits an Jesus Christus glauben, ist die Erfahrung mit ihm der stärkste Beweis dafür, dass es ihn gibt und dass die Botschaft der Bibel wahr ist. Die Beziehung zu Jesus hat darüber hinaus unser Leben grundlegend verändert und uns einen tiefen Sinn für unser Dasein gegeben.

Die Bibel betont: Gott will, dass alle Menschen zu ihm kommen und ihn kennenlernen. Wir möchten Dich deshalb ermutigen, diesen Schritt des Glaubens an Jesus zu tun.

 

Quellenhinweise

1. Die Bibel, 2. Timotheus 3:16; 1.Petrus 1:21
2. Jesaja 41:21-29; 44:6-7
3. Micha  5:1 (ca. 700 v. Chr.)
4. Ps. 110:1 (ca. 1000 v. Chr.)
5. Daniel 9:24-27 (ca. 540 v. Chr.)
6. Sach. 11:12-13 (ca. 520 v. Chr.), Ps. 22:2, 19 (ca. 1000 v. Chr.)
7. Ps. 16:8-11 (ca. 1000 v. Chr.)
8. “Science Speaks”

 

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